Als er im November 963 auf einer von Otto I. einberufenen Synode abgesetzt wurde, machte man ihm unter anderem ein Bündnis mit Ottos Gegnern in Italien, bewaffneten Widerstand gegen den Kaiser, aber auch seinen skandalösen Lebenswandel zum Vorwurf. Bischof Liudprand von Cremona, der die An‧klageschrift verlas und als Chronist später einen detaillierten, wenngleich von persönlicher Abneigung gefärbten Bericht über die Ereignisse verfasste, wusste nicht nur die diversen Konkubinen des Pontifex mit Namen zu nennen, sondern schockte die Anwesenden auch mit Berichten über Johannes’ Jagd- und Spielleidenschaft, über Mord, Blendung und gar Teufelsanbetung. Als unwürdig durch die Synode abgesetzt, fand der Expapst schließlich ein denkwürdiges Ende. Am 14. Mai 964 starb er im Bett einer Frau – entweder durch einen Schlaganfall oder infolge eines Hammerstreichs durch deren gehörnten Ehemann.





