Aus der Gemäldegalerie Alte Meister werden Meisterwerke aus dem 16. bis 18. Jahrhundert gezeigt, wie Giogiones „Schlummernde Venus“ oder „Das Liebesfest“ von Antoine Watteau, während vom Kupferstich-Kabinett seltene Grafiken und Entwürfe zu sehen sind, beispielsweise Blätter von Rembrand, Toulouse-Lautrec und Otto Dix. Aus dem mathematisch-physikalischen Salon im Dresdner Zwinger stammen historische Uhren und Globen und das Spektrum der Skulpturensammlung im Albertinum wird deutlich, wenn zwei römische Mumien neben gotischen Altarfiguren und Skulpturen Auguste Rodins abgebildet sind und kurz darauf Edgar Degas‘ „Vierzehnjährige Tänzerin“ folgt. Ebenfalls im Albertinum untergebracht ist die Galerie Neue Meister, die mit Romantikern wie Caspar David Friedrich, Impressionisten wie Claude Monet, Vertretern der Neuen Sachlichkeit und Gegenwartskünstlern wie Eberhard Havekost im Bildband aufwartet. Vom 20. Juni 2010 an wird das Albertinum nach Umstrukturierungen auch wieder komplett dem Publikum offen stehen.
Besonders gelungen ist, dass bei der Bildauswahl für den Band auf Detailausschnitte ebenso Wert gelegt wurde wie auf die Darstellung einzelner Werke in ihrer Gesamtheit. Der Bildband ist daher eine perfekte Einstimmung auf den nächsten Aufenthalt in Dresden.
Rezension: Carmen Fischer





