Hinzu kam, dass Karl III. offenbar seit seiner Kindheit an Epilepsie litt. Im November 887 wurde er auf eine Versammlung der ostfränkischen Großen nach Tribur gerufen. Als Arnulf mit einem Heer aus Baiern und Slawen heranrückte und Karls Getreue zum Konkurrenten überliefen, blieb dem Kaiser schließlich nur die Flucht. „Von allen verlassen“, entschloss er sich, dem Thron zu entsagen und Arnulf von Kärnten, der in Frankfurt zum ostfränkischen König gewählt wurde, zu huldigen. Karl III. blieb zwar König des Westfrankenreichs, doch hatte er auch dort faktisch keine Machtgrundlage mehr. Nur wenige Wochen nach seiner Abdankung starb er im Januar 888.





