Die Ausstellung spannt einen abwechslungsreichen Bogen von den repräsentativen Herrscherporträts des Großen Kurfürsten und seinen Nachfolgern über die Gelehrten- und Künstlerbildnisse der Zeit der Berliner Aufklärung bis hin zu bürgerlichen Porträts aus dem 19. Jahrhundert. Bildnisse von Reitern und Jagdgesellschaften im Grunewald vom Biedermeier bis zur Kaiserzeit veranschaulichen die Tradition des Jagdschlosses.
Viele der Bilder stammen aus ehemals königlichem Besitz und wurden bereits in der 1932 eröffneten Gemäldegalerie des Jagdschlosses Grunewald gezeigt. Die Porträts des 18. und 19. Jahrhunderts machten in diesem Konzept allerdings nur einen kleinen Teil aus, denn der Schwerpunkt lag damals auf der niederländischen Malerei. Durch Ankäufe in den 1960er und 1970er Jahren entstand im Jagdschloss Grunewald eine Sammlung vor allem höfischer Auftragsporträts, die die Entwicklung des Porträts in Berlin von





