Der großzügige zeitliche Rahmen der Ausstellung erstreckt sich von der Jungsteinzeit über die Frühgeschichte, die gallo-römische Periode, die Merowingerzeit und das Mittelalter bis hin zur archäologischen Forschung über den Ersten Weltkrieg. Dabei gibt es im Straßburger Museum neben neuen Ausgrabungsfunden auch Schwerpunkte der regionalen archäologischen Forschung wie beispielsweise die Untersuchung von Schlachtfeldern, insbesondere des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71, zu entdecken. Im Gegensatz zu vorangegangenen Ausstellungen der Reihe „Jüngste Ausgrabungsergebnisse“ widmet sich die siebte Schau nicht nur einer Grabungsstätte; über 40 Ausgrabungsstätten im gesamten Elsass sollen diesmal einen weiter gefassten Überblick verschaffen. Gezeigt werden neben wichtigen Funden des letzten Jahrzehnts auch Forschungsergebnisse und neue regionalgeschichtliche Erkenntnisse.
Im Elsass lieferte besonders die archäologische Arbeit der letzten zehn Jahre weitreichende Erkenntnisse. Zahlreiche Entdeckungen bestätigten oder ergänzten bisher gewonnene Informationen, andere hingegen lieferten neue Erkenntnisse oder widerlegten bisher gültige Annahmen. Im siebten Teil der Ausstellungsreihe hat sich das archäologische Museum zum Ziel gesetzt, der Öffentlichkeit eine Bilanz dieses neuen regionalgeschichtlichen Wissens über die vergangenen Jahrhunderte vorzulegen. So sollen vor allem die Ergebnisse der regionalen Grabungsstätten und die daraus gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse vorgestellt werden. Auch möchte die Ausstellung die Einwohner der Gemeinden sowie Besucher, die sich für die Region interessieren, mit der Geschichte ihrer Heimat vertraut machen und ihnen den Nutzen der Ausgrabungen vor Augen führen.





