Die Geschichte des Klosters beginnt im Jahr 1051 am rechten Ufer des Dnipro: Dem Beispiel zweier Eremiten namens Antonius und Theodosius folgend, siedelten sich in den natürlichen Höhlen am Fluss die ersten Mönche an. Von dort aus verbreitete sich der christliche Glaube in der „Kiewer Rus“ – dem mittelalterlichen Großreich, das als Vorläuferstaat der Ukraine sowie Russlands und von Belarus gilt. Ausgehend von der Geschichte des Höhlenklosters, begibt sich die Ausstellung zu den Ursprüngen der orthodoxen Kultur im osteuropäischen Raum und stellt zentrale Orte und Akteure des Mönchtums vor. Im Mittelpunkt stehen dabei rund 30 Ikonen aus den vergangenen fünf Jahrhunderten.
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