Es sind Dutzende von Gegenständen zu sehen, die Kinder vor über 80 Jahren verschluckt oder eingeatmet hatten und die vom Arzt entfernt wurden – sie gewähren einen ungewöhnlichen Blick in deutsche Kinderzimmer. Und die anderen Objekte hatte bisher das Depot „verschluckt”.
Gezeigt werden etwa ein „Lebens‧wecker”, der Mückenstiche imitierte und Rheuma heilen sollte, ein Hochfrequenz-Gerät, dessen Wechselströme bei Gelenkschmerzen oder Asthma helfen sollten, eine Höhensonne, anhand derer die Entwicklung von der Rachitis-Bekämpfung zum Lifestyle-Produkt nachvollzogen werden kann, oder ein Rollstuhl, den ein Mann für seine gelähmte Frau bastelte, weil in der Nachkriegszeit kaum Rollstühle zu bekommen waren. Eine lohnende Ausstellung, die man samstags und sonntags zwischen 13 und 18 Uhr anschauen kann.





