Die Ausstellung macht deutlich, dass das Spiel durchaus zur Erholung oder Belehrung geschätzt, zugleich aber auch als Teufelswerk verdammt wurde. Inszenierungen in der historischen Klausur des ehemaligen Klosters zeigen, welche „Spiel-Räume“ die Bewohner nutzten. Mehr als 300 Exponate bieten einen umfassenden Einblick in 1000 Jahre klösterlicher Spielkultur. Archäologische Funde erzählen davon, dass Würfel-, Murmel- oder Bocciaspiele die Bewohner einst erfreuten, auch vom „Freiluftkegeln“ wird berichtet. Schachfiguren, Jetons und Kartenspiele vergegenwärtigen den Spieltisch der Äbtissin in der Barockzeit, während didaktische Spiele für die Klosterschüler gedacht waren.





