Die Umstände des Fundes sowie seine ersten Publizisten haben es dem antiklerikalen Spötter Voltaire nicht gerade einfach gemacht, zu einem sachlichen Urteil zu gelangen. Denn es waren Jesuiten, des Philosophen Lieblingsfeinde, von denen die Stele mit besagter Inschrift 1623/1625 aufgefunden worden war. Hinzu kam, dass die Stele ausgerechnet durch Athanasius Kircher (1602 –1680) einem breiteren Publikum bekanntgeworden war („China Monumentis“, 1667). Voltaire hatte Kircher seit jeher für ein Paradebeispiel der jesuitischen Ablehnung aufklärerischen Gedankenguts gehalten. …
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Prof. Dr. Karl Pinggéra





