Die Funde werden den Besucherinnen und Besucher in einer eigens angefertigten Rekonstruktion der 13 Meter langen und 6,5 Meter breiten hölzernen Tempelanlage präsentiert. Die Exponate geben Hinweise auf die religiösen Vorstellungen der heidnischen Skandinavier und veranschaulichen nach Angaben der Aussteller die Prozesse der Christianisierung Skandinaviens und die Bedeutung dieser Region für die Ausbreitung des Christentums in ganz Nordeuropa. In Paderborn war bereits schon ein erster Vorgeschmack auf die zu erwartenden Ausstellungsgegenstände zu sehen: Die Replik eines kostbaren Opfergefäßes, das im 7. Jahrhundert absichtlich im Fußboden des Kultbaues vergraben worden war. Darauf sind rätselhafte Darstellungen ineinander verschlungener Menschen, Schlangen und Pferde zu sehen.





