Die Ausstellung stellt Biographien von Frauen aus dem deutschsprachigen Raum vor, die in ganz unterschiedlichen Feldern der Archäologie wirkten. Zu diesen zählt etwa Deutschlands erste Archäologin Sibylle Mertens-Schaaffhausen (1797 – 1857), die umfangreiche Sammlungen von antiken Gegenständen, Kunstschätzen und Literatur aufbaute. Aufgrund ihres Fachwissens genoss sie damals internationales Renommee. Oder auch Johanna Mestorf (1828 –1909): eine Prähistorikerin, die als erste Frau in Preußen zum Direktor eines Museums ernannt wurde. Sie war zudem die erste Frau, die den Titel „Professor“ trug – Kaiser Wilhelm II. hatte ihn ihr für ihre Verdienste um die Vorgeschichte Norddeutschlands verliehen.





