Schiffsunglücke gibt es seit Beginn der Seefahrt. Doch einige dieser Ereignisse geben bis heute Rätsel auf. Dazu gehört auch der Untergang des Frachtschiffs “Melanie Schulte” im Dezember 1952. Der erst wenige Wochen zuvor in Dienst gestellte, 135 Meter lange Mehrzweckfrachter war auf der Überfahrt von Norwegen in die USA, beladen mit rund 9300 Tonnen Erz. Am 21. Dezember 1952 befand sich der Frachter im Nordatlantik, westlich der zu Schottland gehörenden Äußeren Hebriden, als die “Melanie Schulte” einen letzten Funkspruch absetzte. In ihm sprach der Funker von einer “hohen Westdünung”.





