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Was bleibt, ist die Tora
Jerusalem in Schutt und Asche, der Tempel zerstört, die Bevölkerung in alle Winde zerstreut: In dieser schwierigen Situation, die zu einem Dauerzustand wurde, versuchten sich die Juden einzurichten. Ausgehend vom rabbinischen Lehrhaus im Küstenort Javne, erneuerte sich das Judentum. Im Mittelpunkt stand die Tora.
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von LUTZ DOERING
Die Tempelzerstörung und die folgenden demütigenden Maßnahmen des Imperium Romanum gegen die Juden hatten weitreichende Folgen. Diese traten nicht von heute auf morgen ein – insofern war die Tempelzerstörung nicht die unmittelbare „Wasserscheide“, als die man sie oft betrachtet hat. Dass der Tempel für immer verloren sein würde, war nicht sofort ersichtlich. Aber da das flavische Kaiserhaus einen beträchtlichen Teil seiner Legitimation aus dem Sieg in Judäa zog, verfestigte sich für die Juden die Niederlage, vertieft durch antijüdische Maßnahmen des römischen Imperiums, und eine Neuausrichtung des Judentums wurde immer nötiger.
In den Jahren nach 70 versuchten verschiedene jüdische Gruppen mit unterschiedlichem Erfolg, die Grundlagen für eine Erneuerung des Judentums unter veränderten Bedingungen zu legen. Dabei war deutlich, dass die Partei der Sadduzäer, die vor allem in der priesterlichen Elite ihren Rückhalt gehabt hatte, mit dem Wegfall des Amts des Hohepriesters und des von diesem geleiteten Synhedrions (Ratsversammlung) ihre Machtbasis verlor. Auch die Gemeinschaft (hebräisch Jachad), die in Qumran ein Zentrum besessen hatte, war durch die (archäologisch greifbare) römische Zerstörung von Qumran und die Kämpfe in Judäa versprengt worden. Die aufständischen Zeloten und Sikarier waren mit dem Fall Jerusalems und Masadas besiegt, der antirömisch eingestellte, nationalistische Flügel der Pharisäer war desavouiert.
Größere Aussichten auf Erfolg hatte der gemäßigte Flügel der Pharisäer. Die Vertreter des rabbinischen Judentums, das die Grundlage für das mittelalterliche und neuzeitliche Judentum bildet, betrachteten sich im Rückblick als Nachfahren der Pharisäer. Es hat hier historisch sicher eine gewisse Kontinuität gegeben, doch fällt auf, dass nur zwei oder drei namentlich bekannte Pharisäer in der rabbinischen Literatur eine Rolle spielen: Gamaliel der Ältere, ein Zeitgenosse des ursprünglichen Pharisäers Paulus/Saulus von Tarsus; sein Sohn Simeon ben Gamaliel, einer der führenden Jerusalemer in der Anfangszeit des ersten judäischen Aufstands und ein Kontrahent des Josephus; dazu kommt noch der schwer zu identifizierende Pollion.
Die Pharisäer waren diejenige der „Sekten“ der Zeit des Zweiten Tempels gewesen, die sich am stärksten um die Heiligung des täglichen Lebens auch nicht-priesterlicher Jüdinnen und Juden kümmerten. Sie standen im Ruf, die Gebote der Tora gewissenhafter zu beachten als andere Juden und über das geschriebene Gesetz hinaus Vorschriften ihrer Väter zu befolgen. In der jüdischen Bevölkerung Judäas hatten sie von allen Gruppen den breitesten Rückhalt. Schwerpunkte der von ihnen vertretenen jüdischen Lebensweise waren genaues Einhalten des Arbeitsverbots am Sabbat, Vermeiden ritueller Verunreinigung, unter anderem durch neue Bräuche wie das Händewaschen vor Mahlzeiten, freiwilliges Fasten zweimal in der Woche und sorgfältiges Verzehnten (den Zehnten von etwas entrichten), selbst von Kräutern wie Minze, sowie soziale Distanz gegenüber Zöllnern und Sündern halten.
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Im Lehrhaus in Javne findet sich eine Gruppe von Gelehrten und Schülern zusammen
An solche Traditionen konnte die Gruppe anknüpfen, die wir als „Rabbinen“ bezeichnen. Der Name leitet sich her von der Anrede „Rabbi“, wörtlich „mein Meister“, anfangs eine gegenüber Lehrern überhaupt gebräuchliche Anrede (zum Beispiel bei Markus gegenüber Jesus), später aber für anerkannte rabbinische Gelehrte reserviert. Besonders wichtige Rabbinen wie Gamaliel und seine Nachkommen oder Jochanan ben Zakkai, von dem gleich noch die Rede sein wird, werden als „Rabban“, das heißt „unser Meister“, bezeichnet. Seit dem späten 1. Jahrhundert kristallisierte sich eine Gruppe miteinander vernetzter Lehrer heraus, die sich in diesem speziellen Sinn als „Rabbi“ bezeichnen ließen.
In der späteren rabbinischen Literatur findet sich eine Gründungslegende der rabbinischen Bewegung, die in mehreren Versionen überliefert ist. Nach dieser Legende floh Rabban Jochanan ben Zakkai aus dem belagerten Jerusalem und gründete ein Lehrhaus in dem Ort Javne (griechisch Jamnia) in der Küstenebene (südlich dem heutigen Tel Aviv). Nach der Fassung im rabbinischen Traktat „Avot de-Rabbi Natan B“ wurde Jochanan ben Zakkai, der als „Freund“ des Belagerers Vespasian stilisiert wird, in einem Sarg aus der von den Rebellen verschlossenen Stadt hinausgeschmuggelt. Der Stadt und den Aufständischen entkommen, sprach er Vespasian als künftigen Kaiser an: „Vive domine imperator!“. Dieser setzte Jochanan zunächst fest, doch als er kurz darauf zum Kaiser erhoben wurde, ließ er ihn rufen und gab ihm einen Wunsch frei. Jochanan bat um den von den Römern zuvor eroberten Ort Javne, auf dass er dort die Tora lehre und die Gebote erfülle, und Vespasian erfüllte ihm den Wunsch.
Diese Legende ist offenkundig mit Elementen angereichert, die wir vom berühmten Selbstbericht des Flavius Josephus her kennen: Josephus hatte, als er sich als jüdischer Heerführer den Römern bei Jotapata ergab, dem Vespasian die Kaiserwürde vorhergesagt, und als sich diese Vorhersage erfüllte, wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen, folgte den Flaviern nach Rom, erhielt das römische Bürgerrecht und verbrachte den Rest seines Lebens dort als Klient der Flavier, was sich auch in seinem Namen „Flavius Josephus“ zeigt. Indem Rabban Jochanan ähnlich als Römerfreund präsentiert wird, bot sich die Gruppe um ihn herum als diejenigen Juden an, mit denen die Römer nach dem Aufstand zusammenarbeiten konnten.
Das „Lehrhaus“ (Beit midrasch), das Rabban Jochanan ben Zakkai in Javne gründete, war ein lockerer Zusammenschluss seiner Schüler und anderer Gelehrter. Die Mischna Avot 2, 8 (die Mischna ist die erste, anfangs mündlich tradierte und später verschriftlichte Zusammenfassung der Tora) nennt seine fünf wichtigsten Schüler: Rabbi (im Folgenden abgekürzt „R.“) Eliezer ben Hyrkanos, R. Jehoschua ben Chananja, R. Jose den Priester, R. Simeon ben Natanael und R. Eleazar ben Arakh. Unter diesen preist die genannte Mischna insbesondere R. Eliezer ben Hyrkanos: Er sei „eine verputzte Zisterne, die keinen Tropfen [Wasser] verliert“, also ein höchst zuverlässiger Vermittler von Rechtsüberlieferungen.
Dieser Vorrang für R. Eliezer ist bemerkenswert. Denn der eigentliche Hauptlehrer für das, was man als „Mainstream“ im rabbinischen Judentum bezeichnen kann, war R. Jehoschua ben Chananja, in der Mischna meist einfach nur R. Jehoschua genannt. R. Eliezer hingegen war ein Gelehrter, der Ähnlichkeiten mit den konservativen Auffassungen des Jachad von Qumran und der Schule Schammais zeigte und später sogar von den Rabbinen mit dem Bann belegt wurde.
Das rabbinische Judentum pflegt eine neue Form der Kontroverse
Die Gruppe in Javne war also von Anfang an uneinheitlich. Neben den Schülern Rabban Jochanans stießen später auch andere Rabbinen zu dieser Gruppe hinzu. Der Verzug mag damit zusammenhängen, dass nicht alle Rabbinen Jochanans positive Sicht der Römer teilten. Einige nahmen die Demütigungen der Juden im Gefolge des Krieges stärker wahr, andere, wie etwa die Familie Gamaliels, waren aus den Kriegsjahren belastet, in denen Simeon ben Gamaliel ja eine wichtige Rolle in Jerusalem gespielt hatte. Erst spät hören wir davon, dass sein Sohn Rabban Gamaliel II. nach Javne kam. Dieser wurde – abgesehen von seiner zeitweiligen Absetzung – zum Führer der rabbinischen Bewegung der „Javne-
Periode“, etwa 90 bis 130 n. Chr.
Wir erkennen hier etwas von der Bandbreite verschiedener Prägungen, die in die neue rabbinische Bewegung Eingang gefunden haben: Alte Pharisäer aus der Zeit vor 70 n. Chr. gehörten dazu (wie die Gamaliel-Familie), ebenso wohl die von ihnen unterschiedenen Schriftgelehrten, ferner Charismatiker und Wundertäter (wie R. Chanina ben Dosa aus Galiläa), aber auch Menschen mit Affinitäten zu Qumran (wie R. Eliezer ben Hyrkanos) oder zum ortlos gewordenen Priestertum (wie R. Jose der Priester).
Die transformative Kraft der neuen rabbinischen Bewegung erklärte sich unter anderem so: Während die „Sekten“ der Zeit des Zweiten Tempels exklusive Ansprüche gegeneinander erhoben und sich in ihrer Polemik gegenseitig ausgrenzten, ist das in Javne begründete rabbinische Judentum als eine „große Koalition“ bezeichnet worden. In dieser habe man sich darauf verständigt, nicht immer einer Meinung zu sein – „to agree to disagree“, wie es der US-amerikanische Hebraist Shaye Cohen formuliert hat. Die typische rabbinische Kontroverse, die Sugija, war geboren, Motto: „Rabbi X sagt soundso, Rabbi Y sagt soundso, und die Weisen [die Mehrzahl der Rabbinen] sagen soundso.“
Wichtig war hier nicht mehr, wie in der Zeit des Tempels, die Offenbarung, die einer empfing, sondern die „Lehre“ (aramäische Verbwurzel tena), die die Rabbinen jeweils vertraten und die in der Mischna (hebräisch für „Lehre“) Anfang des 3. Jahrhunderts erstmals gesammelt wurden; die Rabbinen bis etwa zu dieser Zeit nennt man entsprechend auch „Tannaiten“.
Die Tannaiten der Javne-Periode haben eine Reihe von Versuchen unternommen, jüdisches Leben und jüdische Praxis nach 70 zu konsolidieren und angesichts der zunehmend auf Dauer angelegten veränderten Verhältnisse neu aufzustellen. Bekannt ist, dass die Rabbinen dieser Periode verstärkt Diskussionen darüber führten, ob bzw. dass die Bücher „Hoheslied“ und „Kohelet“ Teil der autoritativen, also maßgebenden jüdischen Schriften sind. In dieser Zeit zeichnete sich ab, dass zum Kernbestand der hebräischen Bibel bis zu 24 Bücher gerechnet werden. Der endgültige Abschluss des Kanons war aber ein noch länger andauernder Prozess.
Neu geordnet: beten statt opfern und der Umgang mit Abtrünnigen
Des Weiteren ordneten die Rabbinen der Javne-Zeit das Beten neu. Aus älteren Traditionen wurde das sogenannte Achtzehngebet zusammengestellt und (für jüdische Männer) verpflichtend gemacht. Erkennbar wird dies daran, dass das Achtzehngebet im Tagesablauf zu zwei Zeiten gebetet wurde, an denen im Tempel das „tägliche Opfer“ dargebracht worden war: am Morgen und am späteren Nachmittag. Diese neu festgelegten Gebetszeiten wurden dann um das Abendgebet erweitert. So wurde der Tempelgottesdienst schrittweise durch verpflichtenden Gebetsgottesdienst ersetzt.
In einem weiteren Schritt betrachtete man das Studium der Opfervorschriften, das man beibehalten hatte, als gleichwertig mit dem Darbringen der Opfer. Dadurch vollzog sich im Lauf der Zeit die Transformation des Judentums von einer wesentlich auf Tieropfer gegründeten Religion hin zu einer Religion der Tora-Lesung, des Gebets und des Studiums. Ebenfalls in der Javne-Periode wurde in das Achtzehngebet die Birkat ha-minim, der euphemistisch so genannte Ketzersegen (tatsächlich eine Verfluchung), eingefügt.
Ein Problem für die historische Analyse ist, dass konkrete Formulierungen der Birkat ha-minim erst vom frühen Mittelalter an erhalten sind. Neuere Forschungen belegen, dass diese Verfluchung wohl anfangs nicht speziell auf Judenchristen zielte, sondern auf alle Arten jüdischer Abtrünniger und Abweichler; ob Judenchristen dabei anfangs mit im Blick waren, lässt sich nicht entscheiden.
Immerhin zeigt auch eine allgemein gegen „Abtrünnige“ oder „Abweichler“ gerichtete Verfluchung die Grenzen der „großen Koalition“ von Javne auf: Nicht alle Juden konnten in ihr einen Platz finden. Christusgläubige Juden, wie sie etwa im Matthäus-Evangelium (um 80 – 90 n. Chr.) greifbar werden, haben sich anfangs sicher weiterhin als Juden betrachtet, wenngleich ihre von Jesus her bestimmte Tora-Interpretation, wie sie in der Bergpredigt (Matthäus 5 – 7) und in der Polemik gegen „Schriftgelehrte und Pharisäer“ (Matthäus 23) erkennbar wird, andere Schwerpunkte setzte als die der Rabbinen.
In den folgenden ein bis zwei Jahrhunderten wurden die Christusgläubigen immer deutlicher zu einer eigenen „Religionsgemeinschaft“, die mit rabbinisch geprägten Juden zunehmend in Auseinandersetzung stand.
Kreise, die näher bei den Rabbinen der Javne-Periode standen und dennoch eigene Akzente setzten, werden greifbar in den beiden Apokalypsen 4. Esra und 2. Baruch, die am Ende des 1. Jahrhunderts abgefasst wurden. Diesen Texten zufolge ist die Tempelzerstörung ein fundamentaler Einschnitt gewesen, der das Vertrauen ihrer Protagonisten „Esra“ bzw. „Baruch“ in die heilsgeschichtlichen Zusagen an das Volk Israel zutiefst in Frage stellte. Nach beiden Texten wird die Krise durch Gottes Eingreifen überwunden: Gott sendet den Messias, der das Imperium Romanum vernichtet sowie die gottlosen Völker richtet und aburteilt. Erwartet wird nun nicht mehr eine bloße Restauration Jerusalems und des Tempels, sondern der Anbruch einer neuen, unvergänglichen Welt mit einem himmlischen, endzeitlichen Jerusalem – ein Anliegen, das diese Kreise mit christusgläubigen Juden teilten.
In diese erhoffte neue Welt und die dort verheißene Ruhe finden nur diejenigen Eingang, die ihr Leben an der Tora ausrichten. Wie ein neuer Mose rufen sowohl „Baruch“ als auch „Esra“ in den nach ihnen benannten Büchern zum Halten der Tora auf.
Noch einmal zurück zu den frühen Rabbinen, den Tannaiten: Sie begannen in Javne, ihre Lehre, darunter vor allem ihre über den Pentateuch (die fünf Bücher Mose) hinausgehende Rechtstradition (hebräisch Halacha), zu sammeln. Anfang des 3. Jahrhunderts wurde diese erste Sammlung als Mischna von R. Jehuda ha-Nasi redigiert und zunächst mündlich weitergegeben. Die Mischna behandelt den gesamten rechtlichen Stoff in sechs Ordnungen (mit jeweils sieben bis zwölf Traktaten): Zera’im („Saaten“) – Gebete und vor allem landwirtschaftliche Vorschriften; Mo’ed („Festzeit“) – Sabbat, Feste und Feiertage; Naschim („Frauen“) – vor allem Ehe, Gelübde, Scheidung; Neziqin („Beschädigungen“) – Schäden, Fundsachen, Pfand, Immobilien, Zivil- und Strafrecht, Schwüre; Qodashim („Heiliges“) – Opfervorschriften (die trotz Abwesenheit des Tempels studiert wurden); und Toharot („Reinheiten“) – Vorschriften zu den Themen Rein und Unrein.
Spätere Rabbinen diskutieren die Mischna unter Aufnahme anderer Traditionen weiter, woraus dann der Jerusalemer und der Babylonische Talmud entstehen. In der Rechtshermeneutik der Rabbinen finden sich zwei in gewissem Maß konkurrierende Prinzipien: Das erste ist die Auffassung, dass zur „schriftlichen Tora“ (den Pentateuch) die Lehre der Rabbinen als „mündliche Tora“ hinzutritt, die Moses ebenfalls auf dem Berg Sinai erhalten habe und die seither von Generation zu Generation weitergegeben worden sei. Das zweite ist die Ansicht, dass die Halacha nicht auf Offenbarung beruht, sondern durch die rechtliche Expertise der Rabbinen entschieden wird, wie es R. Jehoschua in seinem Wort über die Tora in Auseinandersetzung mit R. Eliezer herausstellt: „Sie ist nicht im Himmel!“. Im Ergebnis legitimiert sich die rabbinische Halacha als „mündliche Tora“ vom Sinai her, entwickelt sich aber durch die Diskussion der Rabbinen.
Im Rückblick erscheint die Selbstdurchsetzung des rabbinischen Judentums als folgerichtige Entwicklung nach 70. Versetzen wir uns jedoch in die Jahrzehnte nach der Tempelzerstörung hinein, sehen wir ein komplexes Ringen um die Selbsterneuerung des Judentums nach der Katastrophe. Dabei spielten nach dem Verlust des Tempels, dessen Andauern immer gewisser wurde, die Tora und ihre lebenspraktische Anwendung eine entscheidende Rolle.
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