Die Erbauer hatten einen trichter‧förmigen Schacht ausgehoben, dessen Durchmesser sich nach unten hin verringert. Dafür mussten 1000 Kubikmeter Sand und Kies aus der Tiefe befördert werden – eine beeindruckende Leistung. In diesem Schacht wurde der Holzkasten von unten nach oben gebaut und dann abgedichtet.
Die Siedlung der Jungsteinzeit wird zum Zeitabschnitt der Bandkeramik gerechnet (benannt nach Tongefäßen mit eingeritzten Bandverzierungen). Die „Bandkeramiker“ errichteten schon feste Behausungen und betrieben Ackerbau und Viehzucht. Der Brunnen zeigt, dass die Menschen damals bereits unabhängig vom Frischwasser fließender Bäche waren.





