Drei „Momente“ sucht Scott aus: die Politik des 6., die Kriege des 3. und 2. Jahrhunderts v. Chr. sowie die religiösen Wandlungen des 4. Jahrhundert n. Chr., jeweils mit der Frage, wie sich zu diesen Zeiten die Beziehungen der Menschen neu ordneten und welche Herausforderungen zu bestehen waren. Man liest das Buch gern, denn Scott weiß fesselnd zu erzählen. Anregend sind auch die Vergleiche zwischen Ost und West, zum Beispiel in Fragen der Herrschaftsorganisation.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger
Michael Scott
Welten der Antike
Eine Geschichte von Ost und West
Verlag Klett-Cotta, Stuttgart 2018, 571 Seiten, € 32,–





