Remember Pearl Harbor“: Dieser Slogan war im Frühjahr 1942 überall in den USA in Zeitungen oder auf Plakaten zu lesen. Gebetsmühlenartig, sicher auch mit dem Hintergedanken auf Rache, trichterten Amerikas Politiker, allen voran US-Präsident Franklin D. Roosevelt, ihrer Bevölkerung ein, niemals zu vergessen, welches Ereignis die gesamte Nation in Schockstarre versetzt hatte: der japansche Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941. An diesem day of infamy („Tag der Schande“) – so brannte sich der 7. Dezember 1941 in das kollektive Gedächtnis der USA ein – hatte das japanische Kaiserreich mit seiner unangekündigten Attacke auf die vor Hawaii vor Anker liegende US-Pazifikflotte einen „großen Sieg“ errungen. Das verkündete zumindest Japans Kriegspropaganda im eigenen Land. Die Wirklichkeit sah anders aus. …
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