von FELIX MELCHING
Schon 1949 musste Robert Casey in seinem Buch „The Black Hills and their Incredible Characters“ feststellen, dass seine Recherchen zu Martha Jane Canary mehr Fragen aufgeworfen als Antworten geliefert hatten: „Wenn mich vor langer Zeit jemand gefragt hat, wer Calamity Jane war, war die Antwort einfach. Ich kannte die ganze Geschichte auswendig, komplett mit Namen, Daten, Adressen … Wenn mir heute jemand die gleiche Frage stellt, ist die Antwort immer noch einfach: Ich weiß es nicht.“ Caseys Frust ist nur verständlich: Wie bei vielen Charakteren des sogenannten Wilden Westens verschwimmen bei „Calamity Jane“ Geschichte und Geschichten, Fakt und Fiktion.





