Der lockere Großessay eilt in rasender Geschwindigkeit durch die Jahrhunderte und enthält viele kleine Episoden, anhand derer sehr große Thesen illustriert werden. Man lernt manches, aber die permanenten Vergleiche zwischen Gegenwart und Spätantike bleiben letztlich doch so luftig, dass man kaum wird sagen können, das Rätsel von imperialem Aufstieg und Fall sei nun gelöst.
Rezension: Dr. Sebastian Rojek
Peter Heather/John Rapley
Stürzende Imperien
Rom, Amerika und die Zukunft des Westens
Verlag Klett-Cotta, Stuttgart 2024, 288 Seiten, € 25,–





