Städte unterscheiden sich auf vielfältige Weise von länglichen Gegenden. Das Leben dort ist stressiger, lauter, enger und oft auch gesundheitsschädlicher als auf dem Land. Andererseits bietet das Stadtleben meist leichteren Zugang zu neuen Technologien, wissenschaftlichen Erkenntnissen und medizinischen Behandlungen, denn auch die Zentren der Bildung liegen meist in der Stadt – das war schon in der römischen Antike so. “Bioarchäologische Forschung zeigt, dass Gesundheit und Ernährung von Menschen in antiken Städten Europas im Schnitt besser war als bei Landbewohnern”, berichten Carlo Cocozza vom Max-Planck-Institut für Geoanthropologie in Jena und seine Kollegen.





