Mehr als 1,5 Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene kamen nach dem Zweiten Weltkrieg in den deutschen Südwesten. Für die Neubürger war es ein enormer Kraftakt, sich in der fremden Umgebung zurechtzufinden und dauerhaft Fuß zu fassen. Und für die Alteingesessenen war es eine beispiellose Herausforderung, in harten Nachkriegszeiten die zahlreichen Entwurzelten aufzunehmen.
Heute ist klar: Im Ergebnis war der langwierige und schwere Prozess der Integration erfolgreich. Trotz Konflikten um Wohnraum, Arbeit und Chancen, trotz unterschiedlicher kultureller Traditionen fanden Alteingesessene und Neubürger allmählich zusammen. Die Ausstellung zeichnet diesen mühsamen Weg nach. Die Geschichten handeln von Tatkraft, vom Aufeinanderzugehen, von Veränderung – ein so noch nie erzähltes, aber bewegendes Kapitel der Geschichte des Südwestens.





