Wieder ein starker Römer - wissenschaft.de | DAMALS
DAMALS PlusGeschichte & Archäologie
Wieder ein starker Römer
Der Tod Caesars war für Kleopatra ein dramatischer Einschnitt. Sie kehrte zurück nach Ägypten. In Marcus Antonius, dem römischen Machthaber im Osten des Reichs, fand sie jedoch bald einen neuen Verbündeten. Auch mit ihm ging sie eine Beziehung ein.
Letzter kostenloser Artikel3/3
Nach der Ermordung Caesars fühlte sich Kleopatra nicht mehr sicher in ihren luxuriösen vier Wänden am Tiber. Vor allem ihr Sohn Kaisarion gab vielen dort Anlass zur Sorge. War der Sohn des Diktators womöglich dazu ausersehen, dereinst die Nachfolge seines Vaters anzutreten? Dass irgendjemand auf die Idee kommen würde, Mutter und Sohn beiseitezuschaffen, war ein Szenario, mit dem Kleopatra rechnen musste. Deshalb kehrte sie Rom den Rücken und zurück an den Nil.
Dort ließ sie als Erstes Ptolemaios XIII. umbringen. Dann machte sie Kaisarion zum Mitregenten. Schließlich besiegelte sie ein Bündnis mit Publius Cornelius Dolabella, einem Protegé Caesars, der im sich anbahnenden Bürgerkrieg die Partei der Caesarianer im Orient vertrat.
Doch die Dinge entwickelten sich alles andere als günstig für Dolabella und Kleopatra. Die Caesarmörder Brutus und Cassius zogen durch Syrien und Kleinasien und rekrutierten dort eine Legion nach der anderen. Über acht Legionen verfügte ihr Heer Anfang 43 v. Chr., Dolabella konnte mit Mühe und Not vier aufbieten. Und auch diese Soldaten liefen ihm davon, als er versuchte, sie von Ägypten nach Syrien zu führen. Dolabella wollte Cassius trotzdem in Syrien stellen. Die Eroberung der Metropole Antiochia misslang, und schließlich drängten ihn die überlegenen Kräfte des Gegners nach Laodikeia ab. Nachdem Cassius die syrische Hafenstadt auch zur See eingeschlossen hatte, nahm sich Dolabella das Leben.
Trotz des Bündnisses mit dem Gefolgsmann Caesars hatte sich Kleopatra während der Kampfhandlungen in Syrien abwartend verhalten. Weder schickte sie Dolabella Truppen, noch kam sie der Aufforderung des Cassius nach, seine Flotte zu verstärken. Zwar hatte Cassius vor, auch Ägypten dem Einflussbereich der Caesarmörder im Orient anzuschließen, doch kam es dazu nicht mehr. Die Caesarmörder unterlagen in der Doppelschlacht bei Philippi am 3. und 23. Oktober 42 v. Chr. Caesars einstigem Stellvertreter Marcus Antonius und Oktavian, seinem Großneffen.
Die Caesarpartei hatte den Bürgerkrieg für sich entschieden, und die drei Mächtigsten teilten in Form des Zweiten Triumvirats die römische Welt unter sich auf. Lepidus erhielt Nordafrika, Oktavian Spanien und die undankbare Aufgabe, die Veteranen des Bürgerkriegs in Italien anzusiedeln. Antonius wurden Gallien und der Orient zugesprochen. Er hatte Kleopatra im Verdacht, eine unsichere Kantonistin zu sein. Hatte sie etwa nicht abgewartet, wer als Sieger aus dem Kräftemessen hervorgehen würde? Konnte man so jemandem vertrauen?
Antonius wollte es herausfinden und sandte seinen Parteigänger Quintus Dellius nach Alexandria, um die Ptolemäerin zu einer Unterredung vorzuladen. Dellius war ein Wendehals, wie er im Buche steht. Zuerst hatte er sich Dolabella angeschlossen, um dann zu den Caesarmördern überzulaufen. Nach Philippi suchte und fand er Aufnahme bei Antonius, den er dann kurz vor der Schlacht bei Actium 31 v. Chr. verraten sollte, um sich der Gunst des Augustus zu versichern. Dieser Dellius also überbrachte Kleopatra die Einladung in die kilikische Hafenstadt Tarsus, wo Antonius sie erwartete. Im Frühsommer 41 v. Chr. brach die Königin nach Kleinasien auf.
Mehr aus Geschichte & Archäologie
Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Geschichte & Archäologie.
Kleopatras Auftritt in Tarsus wird zu einem großen Spektakel
Kleopatra wusste wohl, wie sie den einflussreichen Römer für sich einnehmen konnte. Anstatt mit leeren Händen zu Antonius zu reisen, hatte sie tonnenweise Geschenke im Gepäck. Die Einwohner von Tarsus staunten nicht schlecht, als Kleopatras Galeere in den Hafen ihrer Stadt einlief: Das Heck des Schiffes war vergoldet, die Rudergriffe bestanden aus Silber, die Segel waren purpurfarben. Den Takt der Ruderschläge begleitete das Spiel von Flöten und Zupfinstrumenten. Die Crew hatte man als Gestalten des Mythos ausstaffiert, Kleopatra selbst hatte es sich als Aphrodite unter einem golddurchwirkten Baldachin bequem gemacht. Das gesamte Fahrzeug hüllte eine Wolke aus exotischen Düften ein.
Die antiken Quellen stellen es so dar, als sei der narzisstische, genusssüchtige Antonius dem Schauspiel nur allzu gerne auf den Leim gegangen. Mit Leichtigkeit habe die Königin aus dem Land am Nil den Römer um den Finger gewickelt. Der eigentliche Zweck des Treffens sei darüber schnell in Vergessenheit geraten, von den im Raum stehenden Vorwürfen keine Rede mehr gewesen.
Antonius, berichtet Appian, ein Geschichtsschreiber des 2. Jahrhunderts, habe der Ptolemäerin jeden Wunsch von den Lippen abgelesen und sogleich ihre Gegner hinrichten lassen, die sich in diversen Städten des Orients versteckt hielten. Nach Kleopatras Abreise habe er in aller Eile vor Ort das Dringlichste geregelt, um dann zügig nach Alexandria abzusegeln und den Winter mit Kleopatra zu verbringen.
Das Paar gab sich in der Nilmetropole der wilden Ehe und dem süßen Leben hin. Man tafelte reichlich und erlesen. Für ein Dinner im kleinen Kreis ließ Kleopatra nicht weniger als acht Wildschweine mit üppigen Beilagen auftischen, gibt Plutarch an. „Sie spielte mit ihm Würfel, trank mit ihm, jagte mit ihm und sah ihm zu, wie er sich im Waffengebrauch übte“, weiß der Biograph aus Chaironeia zu berichten.
Überhaupt ließ der Römer nichts anbrennen. Immer wieder habe Antonius sich bei seinen Ausflügen ins Alexandriner Nachtleben Hiebe und Ohrfeigen eingefangen. Plutarch: „Die Alexandriner jedoch erfreuten sich an seiner charmanten und kultivierten Art; sie mochten ihn und sagten, dass er bei den Römern die tragische Maske trage, bei ihnen jedoch die komische.“
Während Antonius in Ägypten weilte, lag in Italien – wieder einmal – Krieg in der Luft. Lucius Antonius, der Bruder des Triumvirn, und Fulvia, die Frau von Marcus, stritten mit Oktavian um die Versorgung der Veteranen mit Land und die Enteignungen, die dafür notwendig waren. Die Auseinandersetzung eskalierte schließlich zum bewaffneten Konflikt: Beide Seiten warben Truppen an, Lucius Antonius ließ sich vom Volk zum Imperator gegen Oktavian ausrufen.
In dem kurzen Krieg gelang es Oktavians Feldherren, den Gegner in der umbrischen Stadt Perusia (Perugia) einzuschließen. Anfang 40 v. Chr. musste Lucius Antonius kapitulieren.
Antonius greift zunächst nicht in das Geschehen in Rom ein
Fulvia und Lucius Antonius hätten kaum ohne Marcus’ Wissen gehandelt. Es knirschte im Gebälk des Triumvirats, und der Krieg war ein Versuch der Antoniuspartei, über die Veteranenfrage die Machtbalance zu Oktavians Ungunsten zu verschieben.
Antonius hatte Fulvia 46 v. Chr. mit Caesars Segen geheiratet. Die Witwe des einstigen Volkstribunen Publius Clodius war so etwas wie die weibliche Galionsfigur der Popularen: jener Männer, deren politischer Einfluss auf ihrer Fähigkeit beruhte, die breiten Massen zu mobilisieren. Ob Fulvia etwas von den Eskapaden ihres Gatten in Alexandria ahnte? Jedenfalls griff Antonius nicht aktiv in den Krieg in Italien ein und machte seiner Frau später wegen des Fehlschlags Vorhaltungen. Die Quellen sehen, wieder einmal, im Lotterleben des Triumvirn den Grund für seine Passivität im Perusinischen Krieg.
Fasst man das zusammen, was Plutarch, Appian und Cassius Dio bis hierhin über den Führer der Caesar-Partei zu berichten haben, dann entsteht der Eindruck eines überforderten Politikers, der Wachs in den Händen seiner ägyptischen Geliebten war und sich von ihr immer wieder zu fragwürdigen Entscheidungen hinreißen ließ. Antonius: ein Lebemann mit Hang zum Luxus, der sich, wenn überhaupt, nur halbherzig dem politischen Tagesgeschäft widmete.
Doch wie glaubwürdig ist dieses Bild von Oktavians Bundesgenossen und späterem Erzfeind? Die Verfasser der einschlägigen Texte haben 200 bis 300 Jahre nach den Ereignissen geschrieben. Und natürlich hat die Lesart des Siegers, Oktavians, des nachmaligen Augustus, den Blick auf Antonius nachträglich verfinstert.
Will man den Rivalen des ersten römischen Kaisers fair beurteilen, dann muss man die tendenziösen Quellen gegen den Strich lesen. Berichte von sexuellen und kulinarischen Exzessen sind in der römischen Geschichtsschreibung das Mittel der Wahl, um Mächtige gründlich zu diskreditieren.
In der Episode des Perusinischen Kriegs zeigte sich Antonius gerade nicht als politisch unerfahrener Playboy, sondern als gewiefter Taktiker: Er benutzte die Streitfrage der Veteranenversorgung, um einen Keil zwischen Oktavian und das römische Volk zu treiben. Er selbst blieb wohlweislich im Hintergrund, denn so hielt er sich die Option der Wiederversöhnung mit dem Kollegen offen: eine Option, die er auch tatsächlich zog, nachdem sich der Krieg als Fiasko entpuppt hatte.
Das Triumvirat versucht, die Risse zu kitten
Im Sommer 40 v. Chr. traf Antonius in Italien ein. Die Fortsetzung des Kriegs gegen Oktavian verbot sich von selbst, denn die dortigen Legionen verweigerten den Kampf für den Fall, dass Feindseligkeiten zwischen den beiden Köpfen der Caesarpartei ausbrechen sollten. So setzten sich die beiden starken Männer in Brundisium (Brindisi) an einen Tisch und handelten die Neuauflage ihres Bündnisses aus.
Praktischerweise war Fulvia kurz zuvor gestorben. So ließ sich die Schuld am Perusinischen Krieg auf eine Tote abwälzen. Außerdem heiratete Antonius Oktavians ebenfalls verwitwete Schwester Octavia. Hauptprofiteur des Vertrags von Brundisium war der jetzt 21-jährige Oktavian. Er erhielt von Antonius Gallien und beherrschte damit den römischen Westen. Antonius war Herr über den Osten. Lepidus, im Triumvirat an den Rand gedrängt, behielt Nordafrika.
Während Antonius in Brundisium mit Oktavian verhandelte, gebar Kleopatra die von ihm gezeugten Zwillinge Alexander Helios und Kleopatra. Der Frischvermählte blieb zunächst in Italien und führte der Öffentlichkeit sein trautes Familienleben vor, obwohl alarmierende Nachrichten aus dem Osten nach Rom drangen. Die Parther, gegen die der Feldherr Crassus schon 53 v. Chr. bei Karrhai in Mesopotamien eine demütigende Niederlage kassiert hatte, nutzten den Bürgerkrieg zu einer groß angelegten Offensive gegen Syrien und Kleinasien, marschierten in Judäa ein und stürzten den Jerusalemer Hohepriester Hyrkanos II., der als Gefangener nach Babylonien geführt wurde.
Marcus Antonius musste handeln. Er sandte seinen Feldherrn Ventidius Bassus in den Orient, der in einer erfolgreichen Kampagne die Parther wieder aus den römischen Provinzen vertrieb. 39 v. Chr. brach auch Antonius selbst in den Osten auf, machte aber zunächst in Athen Station. Im Sommer 38 v. Chr. übernahm er von Bassus das Kommando.
Strategische Stärkung der Klientelkönige im Osten
Für den weiteren Verlauf des Kriegs steckte sich Antonius ehrgeizige Ziele: Er wollte Rache für die Niederlage von Karrhai nehmen und den römischen Machtbereich auf Kosten der Parther beträchtlich erweitern. Dazu musste er zunächst den Flickenteppich aus römischen Provinzen und Klientelstaaten im Nahen Osten konsolidieren.
Antonius setzte auf indirekte statt direkte Herrschaft und erweiterte die Territorien römischer Klientelkönige teils beträchtlich. Davon profitierten Herrscher wie Polemon I. im östlichen Kleinasien und Herodes, den er bereits 40 v. Chr. in Rom als König über die Juden eingesetzt hatte. Besonders profitierte Kleopatra, die wieder die ehemals ptolemäischen Territorien in der Levante in Besitz nehmen konnte.
Im Sommer 37 v. Chr. kam es in Syrien nach drei Jahren zum ersten Treffen von Antonius und Kleopatra. Dorthin, nach Antiochia, hatte der Triumvir die Königin bestellt, und sie war dem Ruf gerne gefolgt. Wieder berichten die Quellen vom ausschweifenden Luxusleben des Prominentenpaares. Waren also die Landschenkungen, mit denen er die Königin bedachte, ein Zeichen für sexuelle Hörigkeit? War der Triumvir der Ägypterin so sehr verfallen, dass er politisch weder Maß noch Mitte kannte?
Wieder ist Vorsicht vor der Tendenz der Quellen geboten. Um seine ehrgeizigen Pläne im Krieg gegen die Parther in die Tat umsetzen zu können, brauchte Antonius Partner. Rom war militärisch stark, aber der Nahe Osten war schon in der Antike ein unübersichtliches Dickicht aus Ethnien und Territorien. Deshalb war Antonius gut beraten, indirekter den Vorzug vor direkter Herrschaft zu geben und lokale Machthaber wie den Überlebenskünstler Herodes und eben Kleopatra an seinen Projekten zu beteiligen. Davon, dass Antonius im Orient den Ausverkauf des Römischen Reiches betrieb, wie es die – ausnahmslos oktavianfreundlichen – Quellen behaupten, kann keine Rede sein.
Obwohl der Triumvir den Partherkrieg sorgfältig vorbereitet hatte, wäre er um ein Haar zum Fiasko geworden. Zunächst ließ sich das Vorhaben gut an, weil sich parthische Aristokraten, die sich mit dem Großkönig Phraates überworfen hatten, zu ihm flüchteten.
Antonius’ Plan sah vor, durch Armenien in das Königreich Media Atropatene im westiranischen Bergland vorzustoßen und dann von dort das parthische Kernland in Mesopotamien zu bedrohen. Zwar gelang es Antonius, Phraates zu täuschen, der die Offensive in der nordmesopotamischen Ebene erwartete, doch scheiterte er an der stark befestigten medischen Hauptstadt Phraaspa. Im Oktober 36 v. Chr. musste er die Belagerung nach zwei Monaten aufgeben und den Rückzug antreten.
Unter schwierigsten Bedingungen führte Antonius das Heer zurück nach Armenien, und das trotz ständiger Angriffe der Parther. Die Bewältigung dieses rund einmonatigen Marsches ist eine beeindruckende militärische Leistung, auch wenn die Siegesmeldungen, die Antonius nach Rom schickte, nicht über das Scheitern des Feldzugs hinwegtäuschen konnten. Antonius hatte keines seiner Ziele erreicht und stand als Verlierer da, ganz im Gegensatz zu Oktavian, dessen Feldherr Agrippa zur selben Zeit einen triumphalen Sieg über Sextus Pompeius errungen hatte, den letzten Vertreter der anticaesarischen Opposition.
Kleopatra empfing das Heer und ihren Geliebten in Berytos (Beirut) mit Proviant und trostreichen Worten. Das Herrscherpaar reiste Anfang 35 v. Chr. nach Ägypten, doch lange hielt es die beiden nicht am Nil. Schon im Frühjahr waren Antonius und Kleopatra wieder in Syrien, um die nächste Phase des Partherkrieges vorzubereiten.
Nach der Demütigung von Octavia gibt es kein Zurück mehr
Mitten in Gespräche mit lokalen Herrschern platzte die Meldung, Octavia sei in Athen und wolle sich mit ihrem Mann treffen. Im Gepäck hatte sie 2000 Legionäre für Antonius’ Krieg, ein eher symbolischer Beitrag, mit dem Oktavian wohl testen wollte, ob sich die Risse in ihrem Bündnis noch einmal würden kitten lassen. Doch Antonius wies Octavias Avancen brüsk ab – weil die eifersüchtige Kleopatra es so gewollt habe, berichtet Plutarch. Was immer seine Gründe gewesen sein mögen: Indem er Octavia demütigte, hatte er sich ihren Bruder zum Feind gemacht.
Statt einen großen Krieg gegen die Parther führte Antonius 34 v. Chr. nur einen kleinen gegen Armenien, den er mit einem Triumphzug durch Alexandria beendete. Im dortigen Gymnasion rief er seine Gemahlin – in iranischer Tradition – zur „Königin der Könige“ aus. Es heißt, er habe sie aus diesem Anlass mit weiteren Landschenkungen aus dem Bestand der römischen Provinzen bedacht. Möglicherweise waren die Festivitäten zugleich eine Hochzeitsfeier, doch sicher ist auch das nicht. Wann Antonius die Ägypterin heiratete, wissen wir nicht genau. Von Octavia ließ er sich 32 v. Chr. scheiden.
Vermutlich war Ägypten für Antonius der Schlussstein einer neuen Herrschaftsarchitektur im Osten. Zweifellos war seine Zuneigung zu der Königin echt, doch heißt das nicht, dass er darüber die Interessen Roms an das Nilreich verschacherte, wie die Quellen uns glauben machen wollen.
Im Krieg der Worte, der nun zwischen Rom und Alexandria ausbrach, gab Antonius seinem Rivalen allerdings jede Menge Munition in die Hand: ein Römer, der im Bann einer orientalischen Despotin steht und reihenweise römische Provinzen verscherbelt. Für Oktavian war das ein gefundenes Fressen. Der ließ das im Haus der Vestalinnen deponierte Testament des Triumviratskollegen öffnen und damit die Bombe platzen. Insbesondere die Verfügung, Antonius wolle an der Seite der Königin bestattet werden, sorgte in Rom für helle Empörung. Antonius sei der Agent einer feindlichen Macht, diese Botschaft hämmerte Oktavian von jetzt an in die Köpfe der Römer.
11. Juni 2026
Die erste Fußballweltmeisterschaft fand 1930 in Uruguay statt. Aber warum eigentlich gerade dort? Bis dahin hatten die großen europäischen…
Geschichte & Archäologie
Rätsel um kopflose Skelette geht weiter
9. Juni 2026
Kopflose Skelette aus einem jungsteinzeitlichen Siedlungsgraben in der Slowakei geben Archäologen weiterhin Rätsel auf. Denn warum Menschen…
Geschichte & Archäologie
Mammutfund erweist sich als steinzeitliches Cold Case
8. Juni 2026
Cold Case: Ein bei Regensburg entdecktes Mammutskelett hat sich als wichtiges Zeugnis der menschlichen Frühgeschichte entpuppt. Denn…