Die Werkschau zeigt ihre Anfänge in der Aquarellmalerei ebenso wie ihre spätere Auseinandersetzung mit Spätimpressionismus und Expressionismus. Zu ihren Vorbildern gehörte Wassily Kandinsky; so experimentierte Magda Langenstraß-Uhlig auch mit abstrakter Formensprache und schuf Collagen. Besonders eindrucksvoll sind aber ihre Porträts. Während des Ersten Weltkriegs begleitete die Künstlerin ihren Mann, der Truppenarzt war, in verschiedene Lazarette und hielt dort die genesenden Soldaten in Zeichnungen und Gemälden fest. Sie setzte damit einen wichtigen Kontrapunkt zur Heldenverehrung der Kriegsbegeisterten. Im zweiten Teil der sehr sehenswerten Schau werden Werke von 17 Künstlerinnen der frühen Moderne gezeigt, von Käthe Kollwitz über Janne Mammen bis Julie Wolfthorn.





