Ausschließlich der Sammlungsbestand der Residenzgalerie Salzburg wird dabei ausgestellt, zum Beispiel Arbeiten von Rembrandt, Paulus Potter, Peter Paul Rubens, Jan van Goyen und Hans Makart sowie weiteren alten Meistern aus ganz Europa. Die Sammlungsschwerpunkte der Residenzgalerie liegen auf der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts sowie der italienischen, französischen und österreichischen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Ausstellungkonzept hat bewusst auf eine chronologische Anordnung der Meisterwerke verzichtet und einen thematischen Aufbau gewählt: Der Besucher spaziert unter anderem durch die Themenschwerpunkte „ Architekturphantasien“, „Barocke Lebenslust“, „Kunst und Krieg“, „Augenschmaus“ und „Faszination Landschaft“ und entdeckt in dieser „Schule des Sehens“ die unterschiedliche Ausdrucksweisen und Entwicklungstendenzen in der Kunst. Prunkstücke der Sammlung sind das “Bildnis einer betenden alten Frau” von Rembrandt und “Viehaustrieb am Morgen” von Paulus Potter.
Als im November vergangenen Jahres Statistiker eine Absenkung des 300 Jahre alten Deckenbodens in der Residenz feststellten, musste der Betrieb der Residenzgalerie eingestellt werden. Innerhalb von fünf Monaten wurden 100 Tonnen Ziegel und Schotter abgetragen, Stahlträger eingezogen, Isoliermatten und teilweise die alten Ziegel wieder neu verlegt.





