Die Ausstellung beleuchtet mit Originaldokumenten aus der pharaonischen, griechischen, römischen und früharabischen Zeit die vielfältigen Aspekte der ägyptischen Wasserwirtschaft am Nil. Insgesamt sind es über 100 Exponate, von denen viele das erste Mal öffentlich ausgestellt werden. Die Papyri dokumentieren unter anderem die Verteilung des kostbaren Nilwassers, das nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für den Personen- und Warentransport oder für Hygiene und Bäderkultur von zentraler Bedeutung war. Welche wichtige Rolle das staatlich gelenkte Wassermanagement spielte, zeigt sich etwa auch daran, dass alle Ägypter fünf Tage im Jahr für die Instandhaltung der dafür benötigten Anlagen arbeiten mussten.
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