Bis zu seinem Tod lebte Wilderich von Walderdorff in der Beletage in der Bruchsaler Residenz und im Schloss Waghäusel im heutigen Landkreis Karlsruhe. Die Ausstellung in der Bruchsaler Schloss illustriert anhand von Leihgaben des Hauses Walderdorff Leben und Wirken des Bischofs, der aus einer einflussreichen Adelsfamilie seiner Zeit stammte. Ebenfalls gezeigt werden zwei große, sonst nicht im Fürstensaal ausgestellten Staatsporträts der beiden letzten Speyerer Fürstbischöfe: Damian August von Limburg-Stirum (reg. 1770–1797) und Philipp Franz Wilderich von Walderdorff (reg. 1797–1802), die als Leihgaben aus den Beständen des bischöflichen Ordinariats Speyer nach Bruchsal kommen.
Am 30. Mai 2010 findet um 15 Uhr eine Sonderführung zum Leben des letzten Fürsten der Bruchsaler Residenz statt (Anmeldung unter: Tel.: +49 (0)7222/9349881, oder E-Mail: service@schloss-bruchsal.de). Neben der Sonderausstellung finden zum Jubiläumsjahr auch Angebote abseits von Bruchsal statt: Am. 15. Mai 2010 wird um 15 Uhr Walderdorffs letzte Wohnstätte, die Eremitage Waghäusel, vorgestellt und am 25. Juni und 6. August 2010 findet um jeweils 15 Uhr ein Blick hinter die Kulissen statt, wenn Bruchsaler Möbel im Generaldepot Karlsruhe entdeckt werden können. Zurück zu den Ursprüngen geht es am 24. September 2010 um 13.30 Uhr: Experten führen durch den Dom zu Speyer und seinen Domschatz.





