Zudem wirft die Schau einen Blick auf die zum Teil begeisterte Rezeption der Kulturrevolution in den Reihen der antiautoritären Studentenbewegung in Zürich und auf die Erinnerungskultur in China seit 1993, dem Jahr, in dem sich der Geburtstag Maos zum 100. Mal jährte. Objekte und Symbole der Kulturrevolution werden seitdem erneut kommerzialisiert. Heute sind sie Zeugnis einer „roten“ Nostalgie, können aber auch Mittel kritischer Reflexion in der Avantgarde-Kunst sein. Die zahlreichen Objekte werden ergänzt durch historische Fotos und eine Reihe von Dokumentarfilmen.





