Polen und Deutschland: „Wir vergeben und bitten um Vergebung“ - wissenschaft.de | DAMALS
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„Wir vergeben und bitten um Vergebung“
Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen haben die deutsch-polnischen Beziehungen über Jahrzehnte geprägt. Auch heute noch ist dieses sensible Thema in Polen von großem öffentlichem und politischem Interesse.
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Zischen 1939 und 1945 durchlebte Polen die tragische Erfahrung einer doppelten Aggression und Besatzung: durch Deutschland, aber auch durch die UdSSR. In vielen Familien ist die Erinnerung an die Kriegserlebnisse noch wach, vor allem an den Verlust von Angehörigen, aber auch des eigenen Besitzes und der Heimat durch die Grenzverschiebungen. Die offizielle Gedenkpolitik Polens hat oft Bezug auf diese Ereignisse genommen, sowohl auf nationaler als auch auf lokaler Ebene.
Polen, Hitlers erstes Opfer, erlitt enorme menschliche und materielle Verluste. Rund sechs Millionen Bürger starben, darunter etwa drei Millionen mit jüdischer Herkunft. Viele Städte und Dörfer wurden zerstört. Millionen Polen waren von Deutschland – Hunderttausende von der UdSSR – zur Sklavenarbeit verschleppt worden.
Die Kleinstadt Wielu´n, die zu Beginn des Krieges von der Luftwaffe zerbombt wurde, und die polnische Hauptstadt Warschau, die deutsche Truppen nach der Niederschlagung des Aufstandes 1944 dem Erdboden gleichmachten, sind Symbole der deutschen Gewaltherrschaft.
Nach dem Krieg verlor Polen etwa die Hälfte seines Vorkriegsterritoriums, da die von Moskau im Einvernehmen mit Hitler im September 1939 annektierten Gebiete im Osten auch nach 1945 bei der Sowjetunion blieben. Im Gegenzug erhielt Polen die ehemaligen deutschen Gebiete östlich der Oder und der Lausitzer Neiße zugesprochen.
Die Verschiebung Polens auf der Landkarte von Ost nach West bewirkte auch eine Veränderung der nationalen und ethnischen Verhältnisse; unter anderem wurden mehr als 3,5 Millionen Deutsche aus den neuen Gebieten vertrieben. Polen entwickelte sich zu einem national homogenen Staat mit wenigen kleineren Minderheiten.
Die Siegermächte legen die Reparationen fest
Bei ihrem Treffen in Potsdam (Juli/August 1945) legten die Siegermächte ihre Reparationsforderungen fest. Dies war ein kritischer Moment mit weitreichenden Folgen. Die Verpflichtungen Deutschlands wurden in zwei Teile aufgeteilt: die „Westmasse“ und die „Ostmasse“. Der Wert wurde jeweils auf zehn Milliarden Dollar geschätzt. Der Sowjetunion, die die meisten Verluste erlitten hatte, gestand man den größten Teil zu. Warschau sollte Reparationen aus dem der UdSSR zugewiesenen Anteil erhalten.
Mitte August 1945 unterzeichnete Polen ein entsprechendes Abkommen mit der UdSSR. Warschau sollte
15 Prozent der aus der sowjetischen Besatzungszone (später DDR) gelieferten Werte und den gleichen Betrag des Moskau zugewiesenen Anteils aus den Zonen der Westalliierten erhalten.
Ausgenommen von der Erhebung der Reparationen waren die jetzt polnischen ehemaligen deutschen Ostgebiete (wo jedoch die Abfuhr von materiellen Werten bereits seit Kriegsende im Gang war). Im Gegenzug verpflichtete sich Polen, Kohle zu Vorzugspreisen an die UdSSR abzugeben.
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Der Kohlen-Export zu diesen Bedingungen erwies sich als höchst unrentabel und stellte für Polen eine große wirtschaftliche Belastung dar. Als sich die Möglichkeit bot, aus dem Abkommen mit der Sowjetunion auszusteigen – und somit auch auf den Rest der Reparationen zu verzichten –, tat dies Polen im Jahr 1953. Vier Jahre später regelte ein weiterer Vertrag zwischen Polen und der UdSSR die Reparationsfrage endgültig: Von den mehr als drei Milliarden US-Dollar, die die UdSSR bis 1953 insgesamt einzog, hatte Polen letztlich Anspruch auf 231 Millionen US-Dollar, das heißt etwa 7,5 Prozent der Gesamtsumme.
Die darauffolgenden polnischen Regierungen betrachteten die Reparationsfrage auf staatlicher Ebene damit als abgeschlossen. In den Beziehungen Polens zu Deutschland (seit 1949 mit der DDR und der BRD) stand seit Kriegsende ohnehin die Anerkennung der neuen polnischen Westgrenze im Vordergrund.
Nach 1956 ging es nur noch darum, von der Bundesrepublik (die DDR betrachtete sich nicht als Rechtsnachfolgerin des NS-Staates) eine Entschädigung für einen Teil der direkt betroffenen polnischen Bürger zu erhalten. Die Ersten, die eine Entschädigung erhielten, waren die Opfer der verbrecherischen medizinischen Experimente in den deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagern. Erst mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Polen und der BRD im Jahr 1972 wurden die Zahlungen auf weitere Gruppen ausgedehnt.
Den Höhepunkt erreichten die Entschädigungen in den 1990er Jahren, als Leistungen für Zwangsarbeiter durchgesetzt wurden. Dennoch blieben viele Opfer des NS-Staates, die den Krieg überlebt hatten und damals die entsprechenden politischen Entscheidungen mitverfolgten, unberücksichtigt.
Im Zeichen der Konfrontation zwischen West und Ost
Das Verhältnis Polens zu Deutschland in den 1940er bis 1960er Jahren war durch die Ost-West-Konfrontation des „Kalten Kriegs“ geprägt. Mit der Bildung der beiden Staaten, der DDR und der BRD, verschärfte sich diese. Der angekündigte Friedensvertrag mit Deutschland kam nie zustande. Polen unterhielt in den folgenden 20 Jahren nur zur DDR offizielle Beziehungen. 1950 unterzeichneten die beiden Staaten das „Görlitzer Abkommen“, in dem die Grenze an Oder und Lausitzer Neiße als polnisch-deutsche Grenze anerkannt wurde.
Die Infragestellung der Rechtmäßigkeit der neuen polnischen Westgrenze durch die Bundesrepublik Deutschland sowie die politische Tätigkeit der deutschen Vertriebenen waren aus Sicht der polnischen Machthaber ein ständiges Ärgernis. Mit Sorge betrachteten die Kommunisten auch das westdeutsche Wirtschaftswunder und die Wiedererlangung von Einfluss seitens Deutschlands auf dem europäischen Parkett.
Die polnische Öffentlichkeit wurde in einer verzerrten Weise über all diese Entwicklungen informiert. Die anti-(west)deutsche Propaganda sollte zum Zusammenhalt von Gesellschaft und Machthabern führen; Grundlage war dabei das Schüren der Angst vor einer möglichen zukünftigen Aggression aus dem Westen.
Die BRD lehnte es entsprechend der 1955 verkündeten „Hallstein-Doktrin“ ab, völkerrechtliche Beziehungen mit Ländern aufzunehmen, die die DDR als eigenständigen Staat anerkannten. Schon deswegen war eine diplomatische Annäherung an Polen unmöglich. Zudem wurde die neue Grenze auch noch ein Jahrzehnt nach dem Krieg von vielen Deutschen abgelehnt.
Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik
In den 1960er Jahren begann in der westdeutschen Gesellschaft der Prozess der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, nicht zuletzt aufgrund des Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963 –1965). In diesem Zusammenhang gab es Forderungen, man müsse Beziehungen zu Polen aufbauen und die neue Grenze akzeptieren.
In Polen sorgte wiederum ein Brief der Bischöfe an die deutschen Amtsbrüder im Jahr 1965 für Bewegung. Die Bischöfe formulierten einen Satz von großer symbolischer Kraft: „Wir vergeben und bitten um Vergebung“. Viele polnische Katholiken waren darüber empört. Der damalige Mut der Bischöfe ebnete allerdings den Weg für einen allmählichen Gesinnungswandel.
Als Willy Brandt (SPD) 1969 das Kanzleramt übernahm, ermöglichte dies die Verwirklichung seiner Ideen von „Neuer Ostpolitik“. Sein Besuch in Warschau im Dezember 1970 und die Unterzeichnung eines Normalisierungsvertrags markierten Schritte einer beginnenden Verbesserung.
Der Kniefall Brandts vor dem Denkmal der Helden des Ghetto-Aufstands ging in die Geschichte ein. Ein Teil der deutschen Bevölkerung lehnte diese Geste jedoch ab: Noch war der Gedanke an Versöhnung nicht in der Breite angekommen. Die polnischen Machthaber versuchten ferner, das Ereignis zu verheimlichen, da es der Propagandabotschaft, Deutschland lehne die Verantwortung für die NS-Zeit ab, zuwiderlief.
Die Unterzeichnung des Normalisierungsvertrags ermöglichte die Entwicklung der bilateralen Beziehungen auf verschiedenen Ebenen. So wurde etwa zur Überarbeitung der Schulbücher in beiden Ländern 1972 eine gemeinsame Schulbuchkommission eingerichtet.
Die Aufnahme der Beziehungen zwischen Warschau und Bonn blieb von den DDR-Machthabern nicht unbemerkt, die über die Annäherung besorgt waren. Im Januar 1972 wurden die Reisemöglichkeiten zwischen Polen und der DDR stark ausgeweitet.
In den 1980er Jahren kam es auf offizieller Ebene zu einem Rückschritt. Die ersten Jahre waren geprägt von der Verhängung des Kriegsrechts und der Repression der polnischen Machthaber gegen die Solidarność-Opposition. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen kühlten erheblich ab.
Auch das Verhältnis zu Ost-Berlin verschlechterte sich. Warschau wurde Untätigkeit vorgeworfen und die Sowjetunion seitens der DDR aufgefordert, die „polnischen Konterrevolution“ zu bekämpfen.
Die westdeutsche Zivilgesellschaft – und auch die der DDR – reagierte mit spontaner Hilfe für die Polen. Zudem wurden politische Emigranten unterstützt.
Der eigentliche Durchbruch kam 1989/90 mit dem Fall des Kommunismus und dem Ende der sowjetischen Vorherrschaft in Ostmitteleuropa. In Polen wurde unter dem Ministerpräsidenten Tadeusz Mazowiecki (Solidarność, 1989/90) die erste nicht von Kommunisten geführte Regierung seit 1945 gebildet.
In dieser Atmosphäre reiste der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU, 1982–1998) im November 1989 nach Polen. Im niederschlesischen Krzyżowa (Kreisau), das einst der Familie von Helmuth James von Moltke gehört hatte, der für seine Beteiligung an der Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis“ im Januar 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde, fand ein ökumenischer Gottesdienst statt. Bei dieser Gelegenheit umarmten sich die beiden Regierungschefs herzlich.
Endgültige Festlegung der Grenze zwischen Polen und Deutschland
Am 14. November 1990 schlossen Polen und Deutschland einen Grenzvertrag, und am 17. Juni 1991 wurde der Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieser Vertrag klärte viele Fragen, darunter den Status der deutschen Minderheit und des deutschen Erbes in Polen. Berlin unterstützte Warschau in seinen Bemühungen, sich den westlichen Strukturen (EU, NATO) anzuschließen.
Um die Jahrhundertwende zeigten sich die ersten Dissonanzen. So sorgten die Reden der Vorsitzenden des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, an der Weichsel für Kontroversen. Zudem lösten im Jahr 2004 die Forderungen einiger Vertriebener nach Entschädigung für verlorenes Eigentum in Polen eine Welle der Empörung aus. Beruhigt wurde die Situation durch den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD, 1998–2005), der betonte, die Bundesregierung werde solchen Forderungen entgegentreten. Im August 2004 sagt er in Warschau: „Wir Deutschen wissen sehr wohl, wer den Krieg angefangen hat, und wer seine ersten Opfer waren.“
Eine weitere Krise in den deutsch-polnischen Beziehungen gab es zwischen 2005 und 2007, diesmal war ein Rechtsruck in Polen die Ursache – die erste Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) kam an die Macht. Die führenden Politiker dieser Formation, Präsident Lech Kaczyński und sein Bruder Jarosław, distanzierten sich zunehmend von Deutschland und verfielen auf historische Ressentiments. Diese Phase endete mit dem Sieg der liberalen Opposition unter Führung der Bürgerplattform (PO) bei den Wahlen im Herbst 2007.
Polen und Deutsche verstärkten ihre Kontakte erneut, und es entstanden Projekte wie das deutsch-polnische Schulbuch für Geschichte. Europäische Angelegenheiten spielten in den deutsch-polnischen Beziehungen eine immer wichtigere Rolle. Polen wurde zu einem bedeutenden Akteur auf europäischer Ebene. Es wuchs langsam aus seiner Rolle als Schützling Berlins heraus (wie auch immer man es betrachten mag, in vielerlei Hinsicht war es anfangs so).
Der damalige Präsident Bronisław Komorowski (Bürgerplattform, 2010–2015) sagte bei einem Besuch in Berlin im Jahr 2014: „Wir brauchen heute mehr denn je eine deutsch-polnische Verantwortungsgemeinschaft, eine Gemeinschaft für Europa, offen für alle Länder in der Europäischen Union und auf unserem gesamten Kontinent. Ich würde mir sehr wünschen, und ich bin mir sicher, wir alle hier in diesem Raum würden uns sehr wünschen, dass bei den nächsten Jahrestagen des Ausbruchs des Weltkrieges mit tiefer Überzeugung mehr gesagt werden kann, als die Gründerväter der Union gesagt haben. Wir alle würden uns wünschen, sagen zu können: Es gab kein Europa, wir hatten einen Krieg. Aber dank Europa und seiner Institutionen gibt es auf dem gesamten freien Kontinent keinen Krieg mehr.“
2015 kehrten in Polen die Rechten an die Macht zurück. Es wurde schnell klar: Ihre Politik sollte von noch stärkeren antideutschen und antieuropäischen Tönen geprägt sein. Damit einher gingen Versuche, die Grundlagen der liberalen Demokratie zu schwächen, was jedoch öffentlichen Widerstand erzeugte.
Die PiS propagiert ihre Version der Geschichte
Die PiS begann, eine Geschichtspolitik voranzutreiben, die die bisherigen Bemühungen um Verständigung und Aussöhnung untergrub. Misserfolge auf der internationalen Bühne wurden mit vermeintlichen Angriffen eines „Feindes“ auf die souveräne Politik Warschaus erklärt.
Die Leitung wichtiger historischer Museen, darunter des 2017 eröffneten Museums des Zweiten Weltkrieges in Danzig, wurde ausgewechselt. Der Gründungsdirektor des Museums der Geschichte der polnischen Juden (POLIN) in Warschau wurde nicht wiederernannt. Neue Museen und Institutionen, die sich mit Geschichte befassen, wie das Pilecki-Institut, wurden gegründet (seine Zweigstellen im Ausland, darunter in Berlin, eröffneten überraschend schnell). Das Institut des Nationalen Gedenkens erhielt eine neue Leitung und wurde der Geschichtspolitik der neuen Regierung völlig untergeordnet.
Die zugespitzte PiS-Rhetorik richtete sich vor allem an die eigene Wählerschaft. Die national-katholische Botschaft sollte eine neue polnische Identität erzeugen. Deutschland wurde zum Buhmann dieser Bestrebungen.
Auch die Frage der Reparationen setzte die PiS öffentlichkeitswirksam wieder auf die politische Agenda. Am 1. September 2022 legte eine parlamentarische Arbeitsgruppe ein Dokument vor mit dem Titel „Bericht über die Kriegsverluste, die Polen infolge der deutschen Aggression und Besatzung während des Zweiten Weltkrieges erlitten hat“.
Trotz der Einwände vieler Wissenschaftler und Diplomaten außerhalb der PiS-Partei gegenüber der Art und Weise, wie dieses Dokument erstellt wurde, sowie dem Sinn der Forderungen, dem Umfang und der Rechtslage, kündigte die Regierung eine große diplomatische Kampagne an. Daraus wurde jedoch nichts. Im verbalen Gefecht um angebliche Billionen von Euro an Reparationen geriet die Möglichkeit, über Hilfen für die letzten lebenden Opfer des NS-Staates zu verhandeln, in Vergessenheit.
In Polen hat die lange Herrschaft der vereinigten Rechten verschiedene Personen und Institutionen, die am deutsch-polnischen Dialog beteiligt waren, in die Passivität gezwungen. Statt klar Stellung zu beziehen und das bisher Erreichte zu verteidigen, ging es für viele im Lauf der Zeit darum, sich auf die Seite der neuen Politik zu schlagen oder zumindest eine abweichende Haltung zu vermeiden.
Diese Phase wurde zum Test – vor allem auf polnischer, aber auch auf deutscher Seite –, wie nachhaltig das Bemühen um Annäherung zwischen den beiden Ländern in den jeweiligen Gesellschaften verankert ist.
Wie die Ergebnisse der Wahlen in Polen im Herbst 2023 zeigten, hat die ohne Maß und Verstand eingesetzte antideutsche Rhetorik, welche auch den Oppositionsführer Donald Tusk (PO) traf, der als Vasall Berlins bezeichnet wurde, am Ende nicht zur Fortsetzung der Herrschaft der Rechten beigetragen. Die PiS musste die Macht abgeben und hinterließ eine Vielzahl von Problemen, auch in der Außenpolitik.
Die neue Regierung, die in Polen und Europa großes Vertrauen genießt, sieht sich angesichts des Kriegs in
der Ukraine und der wachsenden Bedrohung durch Russland mit großen Herausforderungen konfrontiert.
Helfen könnte dabei die Erinnerung an die Versäumnisse der demokratischen Welt in den 1930er Jahren sowie das Bewusstsein für die verheerenden und langanhaltenden Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges. Schließlich ist der Frieden die wertvollste und
am teuersten bezahlte Errungenschaft Europas seit 1945.
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