Da ist etwa Prinzessin Elisabeth, die 1401 Friedrich VI., Burggraf von Nürnberg und späterer Kurfürst von Brandenburg, heiratete. Die „die schöne Els“ Genannte übernahm als erst 18-Jährige – und auch später immer wieder – die Regentschaft für ihren Mann, der in Reichsangelegenheiten oder wegen Beteiligungen an Kriegszügen häufig nicht vor Ort sein konnte. Auch durch künstlerische Begabungen konnte manche Prinzessin Akzente setzen, wie etwa Maria Antonia, Kurfürstin von Sachsen, die sich als Malerin, Sängerin und Komponistin betätigte. Schließlich nahmen Fürstinnen durch ihre Heiratspolitik Einfluss, so die Tochter des „Winterkönigs“, Sophie, die als Sophie von Hannover die Stammmutter des englischen Königshauses wurde.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





