Auf den ersten Blick wirkt es überraschend, dass die Gäste des Museums nicht von Folterinstrumenten, Richtschwertern und historisierenden Möbelstücken erwartet werden. Im Henkerhaus gibt es keine Exponate zu sehen, sondern eine moderne Ausstellung mit vielen historischen Bildern auf Leuchtkästen.
Anders als viele Folter- und Kriminalmuseen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts soll das Henkerhaus kein Ort zum Gruseln sein, sondern schwerpunktmäßig das Rechtsverständnis im frühneuzeitlichen Nürnberg nachvollziehbar erklären.





