Die Regisseurin Celia Rothmund setzt in ihrem Film ganz auf intensive Gespräche mit den Beteiligten mehr als 20 Jahre danach. Beklemmend spürbar ist die unüberbrückbare Distanz, die zwischen Kindern und Eltern noch immer herrscht, Produkt der grausamen Trennung, aber auch der Unfähigkeit, über das Erlebte miteinander zu sprechen. Der Film macht aufmerksam auf eine bisher wenig beachtete Facette der DDR-Willkür, deren Auswirkungen die Betroffenen traumatisiert hat und bis heute belastet.
Rezension: Talkenberger, Heike





