Das änderte nichts an dem Wert, den die römischen Aristokraten diesem Metall beimaßen. Angeblich wurde es nahezu mit reinem Gold aufgewogen. „Bei vielen“, so bemerkt Plinius, „wurde die Begierde nach dem korinthischen Erz zur Raserei“. Als tragisches Beispiel zitiert er den Schriftsteller Gaius Verres. Dieser soll bei seinen Gastmählern mit einer Vielzahl derartiger Kunstwerke geprotzt haben. Dies wurde ihm zum Verhängnis, als das zweite Triumvirat, bestehend aus Oktavian, Antonius und Lepidus, im Jahr 43 v. Chr. verhasste Leute einfach für vogelfrei erklärte. Auch Verres landete auf dieser Proskriptionsliste – angeblich, weil er Marcus Antonius nicht seine kostbare Sammlung korinthischer Bronzen überlassen wollte.





