Papyrusurkunden der Päpste sind selten überliefert, weniger als 30 Exemplare oder Fragmente sind heute noch original erhalten. Nicht nur Kriegs- und Archivverluste, sondern auch die relativ schlechte Haltbarkeit des damaligen Beschreibstoffes sind für diese geringen Zahlen verantwortlich. Der in Rom noch relativ lange benutzte Papyrus ist unter feuchtklimatischen Bedingungen gefährdeter als andere Materialien. Wie im übrigen Europa setzte sich nicht zuletzt deshalb – vielleicht in Imitation der kaiserlichen Urkunden – auch in Rom ab der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts sukzessive die Verwendung von Pergament durch.





