Als Kaiserin Gisela, Witwe Konrads II., Mitte Februar 1043 in der Pfalz Goslar im Alter von 53 Jahren starb, hatte sich ihr Sohn, Konrads Nachfolger Heinrich III., gerade nach längerer Witwerschaft für eine zweite Heirat mit Agnes, Schwester Herzog Wilhelms VII. von Aquitanien und Nichte Graf Rainalds I. von Burgund, entschieden. Vielleicht hatte ihm seine Mutter, die aus dem früheren burgundischen Königshaus stammte, zu der Verbindung geraten. Persönlich gekannt haben dürften sich die beiden Frauen, die die frühe Salierzeit so maßgeblich mit prägten, jedoch nicht.
Gisela wurde um 990 als Tochter Herzog Hermanns von Schwaben und Gerbergas, ihrerseits Tochter des burgundischen Königs Konrad III. und der französischen Prinzessin Mathilde, geboren. Wipo, Zeitgenosse und Biograph Konrads II., betont Giselas illustre Abstammung, wobei er vor allem auf ihre Verwandtschaft mit niemand Geringerem als Karl dem Großen abhebt.





