Der Rheinische Städtebund war nicht zuletzt eine Reaktion auf den „Bund mit dem Lewen“ (Löwenbund), eine 1379 gegründete Adelsgesellschaft, die sich im Abendländischen Schisma dem französischen Gegenpapst Clemens VII. anschloss. Laut Bundesbrief stand der „Rheinische Städtebund“ jedoch auf der Seite Urbans VI., also des römischen Papstes. Bereits nach wenigen Monaten schloss sich der „Rheinische Städtebund“ mit dem „Schwäbischen Städtebund“ von 1376 zum „Süddeutschen Städtebund“ zusammen, blieb aber als organisatorische Einheit bestehen. Trotz einiger militärischer Erfolge etwa gegen den „Löwenbund“ konnte der „Rheinische Städtebund“ von 1381 nicht an die große Bedeutung seines Vorgängers, des „Ersten Rheinischen Städtebundes“ (1254 –1257) heranreichen.





