Er zeigt im ersten Teil am Beispiel der großen Konsularstraßen, wie das vielgerühmte Straßensystem, einst ein Rückgrat römischer Erfolge, seine Funktion veränderte, wie es verfiel oder umgangen wurde. Mit geradezu kriminalistischem Spürsinn verfolgt er im zweiten Teil die „Via Amerina“, eine der weniger bekannten Straßen, die, abzweigend von der „Via Cassia“, von Rom nordwärts ins südliche Umbrien führte. Kartenausschnitte und zahlreiche Fotos geben Einblick in Eschs Spurensuche, die trotz Überbauungen und Zerstörungen zahlreiche Hinweise auf die ursprüngliche Römerstraße zutage fördert. Eschs detaillierte Beschreibungen erfordern vom Leser viel Geduld, sollen aber zur eigenen Begehung im Gelände einladen.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





