Das deutsche Kaiserreich befand sich im Wettlauf mit den Kolonialmächten Großbritannien und Belgien, die versuchten, über eigene Eisenbahnen von Osten her den Tanganjika-See zu erreichen. Für den Sieger ging es um wichtige Rohstoffe wie Kautschuk und Kaffee, um Kohle und Mineralien. Für das Kaiserreich erwies sich das Unternehmen letztlich als ein Verlustgeschäft, denn die Freude über die neueröffnete Eisenbahnstrecke und die erhofften Bodenschätze währte nur wenige Monate. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs verlor Deutschland die Kontrolle über das Schutzgebiet und damit auch über die „Tanganjika-Bahn“, die später britisch wurde.





