Nachdem die Jin die mongolischen Reiterheere zunächst hatten abwehren können, gelang Dschingis Khan 1213 die Überwindung der Großen Mauer und die Eroberung weiter Teile des Jin-Reiches. Jin-Herrscher Xuanzong bot ihm für den Rückzug seines Heeres hohe Tributzahlungen sowie eine jurchische Prinzessin als Ehefrau. Als Xuanzong seinen Hof aber ins südliche Kaifeng verlegte, wandte sich Dschingis Khan, erbost über diesen Vertragsbruch, wütend gegen Zhongdu. Die belagerte Stadt ergab sich am 1. Juni 1215. Die Eroberer richteten ein Blutbad in der Bevölkerung an und machten die Stadt beinahe dem Erdboden gleich. Erst unter Dschingis Khans Enkel Kublai Khan, seit 1271 Kaiser von China, wurde Zhongdu unter dem Namen Khanbalik wiederaufgebaut.





