Am 1. Mai 1951 wurde der reguläre Sendebetrieb am Standort an der Isar aufgenommen. Schwerpunkt des Rundfunkprogramms bildeten Nachrichten, Gottesdienste, politische Hintergrundberichte und kulturelle Beiträge. Die Sendungen waren ausdrücklich an die Länder außerhalb der Sowjetunion gerichtet. Die 1400 Mitarbeiter in Deutschland rekrutierten sich aus osteuropäischen Exilanten, die in ihren Heimatländern größtenteils akademische Berufe ausgeübt hatten. Offiziell finanzierte sich „Radio Freies Europa“ über Spenden, doch tatsächlich stammten seine Mittel aus dem Haushalt des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA.





