Nach Jahren der Spannungen und schwelender Konflikte brach Llywelyns Bruder Dafydd 1282 eine Rebellion vom Zaun, als er die englische Burg Hawarden Castle überfiel. Dies führte zu Aufständen in ganz Wales, und Llywelyn erklärte England den Krieg. Am 11. Dezember 1282 kam es bei Orewin Bridge nahe Builth Wells zur Schlacht zwischen den gegnerischen Truppen. Die Marcher Lords, die auf englischer Seite kämpften, konnten rasch die Oberhand über die Waliser gewinnen und die Schlacht für sich entscheiden. Llywelyn ap Gruffydd wurde im Kampf getötet, sein Haupt nach London gebracht und triumphierend ausgestellt. Noch heute gilt er in Wales als Volksheld. Die Niederlage von Orewin Bridge markiert das Ende walisischer Autonomie. Fortan herrschte England über Wales und stellt seit 1301 auch den Prince of Wales – traditionell der Thronfolger des englischen beziehungsweise britischen Monarchen.





