Lange Zeit hatten die Anhänger einer liberalen Verfassungskonzeption nach britischem Vorbild mit den Befürwortern einer autoritären Ordnung nach preußischer Art gerungen, doch schließlich setzte sich mit der Machtfülle für den Kaiser eher das preußische Vorbild durch. Die politischen Kontrahenten wurden teils gewaltsam aus dem Weg geräumt. Die Meiji-Verfassung wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg einer völligen Revision unterzogen. Seit 1947 wird nicht der Kaiser, sondern das Volk in der Präambel als Referenz aller staatlichen Souveränität genannt.





