Gekrönt wurde der neue Papst zehn Tage später auf dem Konstanzer Münsterplatz. Das Abendländische Schisma war damit überwunden, doch drängende Fragen einer grundlegenden Reform der Kirche blieben auch nach Auflösung des Konstanzer Konzils 1418 offen. Martin V. machte es sich vor allem zur Aufgabe, den Primat des Papstes zu stärken. Dennoch berief er, den Konstanzer Konzilsbeschlüssen folgend, neue Konzilien 1423 nach Pavia und 1431 nach Basel ein – Letzteres sollte er nicht mehr erleben.





