Diese vereinigten ihre Truppen, um sich nahe dem strategisch wichtigen Stirling den Engländern entgegenzustellen. Deren Anführer, John de Warenne und Hugh Cressingham, hatten dort nahe der Brücke über den Forth vermutlich über 6000 Fußsoldaten und Bogenschützen sowie an die 200 berittene Kämpfer zusammengezogen. Das Gelände jenseits der Stirling Bridge erwies sich für die schwere Reiterei jedoch als nachteilig. Zudem agierte Warenne taktisch ungeschickt, so dass die nur leicht bewaffneten schottischen Fußkämpfer trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit die Engländer vernichtend schlagen konnten. Die Verluste auf beiden Seiten waren hoch, doch für die Schotten und insbesondere William Wallace blieb die Schlacht ein Triumph – auch wenn Wallace nur ein Jahr später bei Falkirk entscheidend geschlagen wurde und seinen Titel Guardian of Scotland daraufhin niederlegte.





