Das in der Mehrzahl katholische Irland galt in dieser Hinsicht als problematisch. Nun drohten neue Tumulte, sollte O’Connell das Mandat verwehrt bleiben. Als Reaktion darauf erließ König Georg IV. auf Betreiben des Premierministers Arthur Wellesley, 1. Duke of Wellington, am 13. April 1829 den „Catholic Emancipation Act“. Das Gesetz war ein Meilenstein. Es hob die meisten zivilrechtlichen Beschränkungen auf. Fortan konnten Katholiken Abgeordnete werden sowie ihnen bislang verwehrte öffentliche Ämter übernehmen. O’Connells Kampagne gab den Anstoß für die Öffnung des britischen Parlaments für andere Konfessionen: Im Jahr 1858 nahmen die ersten Abgeordneten jüdischen Glaubens ihren Platz im Unterhaus ein.





