So kam es am 14. Februar 1967 zum ersten Treffen der „Konzertierten Aktion“ von Gewerkschaften, Unternehmerverbänden, Wissenschaft und Regierung. Doch schon früh zeichneten sich in den Gesprächsrunden die ersten Bruchlinien ab: Die Gewerkschaften wehrten sich gegen Eingriffe in die Tarifautonomie. Dennoch kam es ganz im Sinn der Unternehmensverbände zu Absprachen, die zunächst nur moderate Lohnerhöhungen zur Folge hatten. Mit dem unerwarteten Aufschwung der Wirtschaft von 1968 an aber drängte die Arbeiterschaft wieder auf Lohnerhöhungen. Die „Konzertierte Aktion“ wurde schließlich 1977 offiziell für beendet erklärt, zumal auch die Wissenschaft keine verlässlichen Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung liefern konnte.





