Doch schon im Vorfeld war die Stimmung in Birmingham aufgeheizt, und es mehrten sich Hinweise, dass es gewaltsame Übergriffe seitens der königstreuen anglikanischen Bürgerschaft auf die Dissenters geben könne. Tatsächlich wurden die Festgäste, die nach dem Bankett am Abend des 14. Juli das Hotel verließen, von einem wütenden Mob aus der Arbeiterschicht erwartet, der sie mit Steinen bewarf. Anschließend zogen die Aufrührer weiter zum Haus des Unitariers, Chemikers und Philosophen Joseph Priestley, eines der stärksten Befürworter der Französischen Revolution und deren Ideen. Sie plünderten das Haus und brannten es mitsamt Priestleys wertvoller Bibliothek und seinem Laboratorium nieder.
Als das Militär die als „Priestley Riots“ bezeichneten Unruhen drei Tage später beendete, waren 27 Häuser und vier Kirchen zerstört. Eine ernsthafte Aufarbeitung gab es nicht, wenngleich mehrere Aufrührer gleichsam als Bauernopfer hingerichtet wurden. Die Rädelsführer wurden nicht verfolgt. Viele Dissenters, auch Joseph Priestley, verließen Birmingham.





