Am 14. September 1714 wurde die „Große Synagoge“ im Beisein von Königin Sophie Dorothea, Gemahlin Friedrich Wilhelms I., eingeweiht. Nach einer Renovierung schwärmte ein Publizist in den 1880er Jahren: „Ihre Wände [glänzen] von Weiß, der Sonnenschein dringt durch bunte Scheiben, und schön getäfelt ist die Decke.“ Da sprach man bereits von der „Alten Synagoge“, denn die stark angewachsene jüdische Gemeinde hatte in der Oranienburger Straße die „Neue Synagoge“ errichtet. Die „Alte Synagoge“ aber wurde 1942 bei Bombenangriffen beinahe völlig zerstört und nach Kriegsende abgerissen.





