Der Nordwestdeutsche Rundfunk, Vorläufer des Westdeutschen Rundfunks, sorgte mit der Live-Sendung des „rasenden Montag“ in Schwarz-Weiß für das Großereignis der frühen deutschen Fernsehgeschichte. Die Übertragung des Rosenmontagsumzugs war die erste Sendung in Echtzeit des deutschen Fernsehens überhaupt. Die Bilder sind heute jedoch verloren. Eine bildliche Aufzeichnung der Live-Übertragung konnte mit dem technischen Equipment der Zeit noch nicht realisiert werden. Fernsehen war in den 1950er Jahren ohnehin ein noch recht junges Medium in der Bundesrepublik. Erst an Weihnachten 1952 begann der Nordwestdeutsche Rundfunk mit einem regelmäßigen Sendebetrieb. Weitere Fernsehgroßereignisse folgten im Juni 1953 mit der Krönung von Elisabeth II. und der Übertragung der Fußballweltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Sie verschafften dem Fernsehen große Popularität.





