Seit der Eröffnung am 2. Oktober 2009 ließ das Besucherinteresse nicht nach. Im Durchschnitt folgten täglich 1.450 Gäste den Spuren des makedonischen Königs nach Zentralasien. Am letzten Samstag waren es sogar über 4.200. Es kamen aber nicht nur Einzelbesucher, sondern mehr als 1.500 Gruppen aus Deutschland und Europa buchten Führungen. Damit zählt die Alexander-Schau zu den erfolgreichsten Geschichtsausstellungen der letzten Jahre. Die letzte Eintrittskarte wurde noch wenige Minuten vor Schließung erworben.
Wie eine Befragung ergab, kamen 30 Prozent der Besucher aus der Region Mannheim, und 70 Prozent reisten von außerhalb an. Die Ausstellung lockte Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet in die Quadratestadt. 67 Prozent gaben an, extra wegen der Alexander-Schau gekommen zu sein. Auch zahlreiche Besucher aus dem Ausland machten sich auf dem Weg. Kulturinteressierte aus Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Holland und Griechenland wollten sich die Ausstellung nicht entgehen lassen. Die Befragung zeigt auch, dass der große Eroberer Besucher jeden Alters in seinen Bann schlug. Die Begeisterung für das Thema zog sich durch alle Generationen.
Während die hochrangigen Exponate jetzt eingepackt und ab dem 21. März 2010 in der Kunsthalle Leoben in Österreich zu sehen sein werden, wirft die nächste große kulturhistorische Sonderausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen bereits ihre Schatten voraus. Ab dem 19. September 2010 widmet sich „Die Staufer und Italien“ dem berühmten Herrschergeschlecht und stellt drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa vor.
http://www.alexander-der-grosse-2009.de
http://www.staufer2010.de





