Das „Eifelrennen“ hatte in den Jahren zuvor auf einem 33,2 Kilometer langen Straßenkurs rund um die Ortschaft Nideggen (bei Düren, Nordrhein-Westfalen) stattgefunden. Allerdings beeinträchtigten Straßensperren und das Durchfahren von Ortschaften im Renntempo das Alltagsleben der Bevölkerung beträchtlich. Für die Anwohnerschaft wie auch für die Rennfahrer stellte die Streckenführung zudem ein hohes Sicherheitsrisiko dar, so dass Pläne für eine eigene abgesperrte Rennstrecke entwickelt wurden. Nicht zuletzt galt der Bau und Betrieb der Strecke mit den dazugehörigen Gebäuden rund um die Nürburg als eine „große Notstandsmaßnahme“ zur Arbeitsbeschaffung in einer der ärmsten Regionen Preußens. Neben dem „Eifelrennen“ fand seit 1927 auch das Automobilrennen um den „Großen Preis von Deutschland“ auf dem Nürburgring statt.





