Die beiden Gründer boten einen Künstlersalon ebenso wie ein anspruchsvolles Programm mit Musik, Tanz und Theater. Bei freiem Eintritt hatte Salis, Sohn eines Limonadenmachers, die Geschäftsidee, künstlerische Darbietungen mit dem Verkauf von Getränken zu verbinden. Salis und Goudeau waren dabei auch verlegerisch tätig. Sie veröffentlichten eine Wochenzeitschrift, die den Namen des Salons trug und mit Theaterrezensionen, Gedichten und Bildern von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern Werbung machte. Weltberühmt ist auch das von Théophile Steinlen entworfene Plakat „Tournée du Chat Noir“ im Stil des Art Nouveau. Mit dem Tod von Salis im Jahre 1897 endete schließlich die ruhmreiche Geschichte von „Le Chat Noir“.





